Körperliche und geistige Fitness sind der Schlüssel
Fit sein bis ins hohe Alter - wie geht das nur? Man muss nicht zwangsläufig alle freien Stunden schwitzend im Fitnessstudio verbringen oder sich krampfhaft durch dicke Sudoku-Bücher kämpfen. Viel effektiver sind viele kleine Tipps und Tricks, die ganz ohne schwere Hanteln auskommen.
Für mehr Informationen schreiben Sie uns einfach: M.C.M. Klosterfrau Healthcare GmbH oder senden Sie uns eine E-Mail: office@klosterfrau.at
1. Wunderwerk Gedächtnis
Altbekannt aber wichtig: Unsere linke Gehirnhälfte, Sitz des Sprachzentrums, denkt in Begriffen, Worten und Zahlen. Die rechte Gehirnhälfte hingegen denkt in Bildern und ist Sitz der Phantasie. Warum also Frauen leichter Sprachen erlernen und Männer dafür ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen besitzen, liegt an einem dicken Nervenbündel, welches die rechte und die linke Gehirnhälfte verbindet. Dieses Nervenstranggeflecht, auch Corpus Callosum genannt, sorgt für den Transport der Botschaften in den beiden Hemisphären untereinander.
Unser Gehirn besteht nämlich im Wesentlichen aus drei übereinander geschichteten unterschiedlichen Elementen:
Stammhirn, Zwischenhirn und Großhirn. Während das Stammhirn die Steuerzentrale für die einfachen Grundfunktionen bildet, ist das Zwischenhirn die Ausgangsstelle für unsere Gefühle.
Über diesen beiden Gehirnteilen thront als Krönung das (deutlich sichtbar) zweigeteilte Großhirn – Produktionsstätte des menschlichen Denkens. Am einfachsten lässt es in Gestalt eines Baumes mit weit verzweigten Ästen in Form von Nervenfasern bildlich darstellen. Zusammen kommen sie auf die stattliche Länge von 1 Milliarde Kilometer, die mit Hilfe von Ultra-Kurzzeit, Kurzzeit- und Langzeitspeicher pro Sekunde eine Million Informationseinheiten verarbeiten können. Und trotz dieser gigantischen Zahlen nutzen wir lediglich die verschwindend geringe Menge von rund 4 % unserer geistigen Kapazität. Der Rest liegt brach und wartet nur darauf, von uns aktiviert zu werden.
2. Warum wir vergesslich werden
Vergesslichkeit – ausgelöst durch Freie Radikale?
Freie Radikale sind aggressive chemische Verbindungen, die einerseits beim Verbrennungsprozess von Sauerstoff, andererseits durch äußere Einflüsse wie UV-Licht, Ozon, Radioaktivität oder Rauchen entstehen. Unsere grauen Zellen sind den Auswirkungen Freier Radikale praktisch schutzlos ausgeliefert. Zwar entwickelt das Gehirn mit Hilfe eigens dafür gebildeter Enzyme ein ausgeklügeltes Reparatur-Programm, um damit die Schädigungen in Grenzen zu halten.
Dennoch werden die Verschleißerscheinungen der angegriffenen Zellen mit steigenden Jahren immer häufiger und führen letztlich zu deren Tod. Falten, ergrauende Haare und ein immer schlaffer werdendes Muskel- und Bindegewebe sind die sichtbaren Zeichen. Musste man vor gar nicht langer Zeit diesen Prozess als gegeben hinnehmen, so können wir uns heute dagegen wirksam wehren. Denn dem all zu frühen Zelltod kann mit Hilfe so genannter Radikalfänger, auch Antioxidantien genannt, erfolgreich Einhalt geboten werden. Vitamine und Mineralstoffe, aber auch die körpereigenen Stoffe Deanol und Cholin zählen dazu.
3. Neurotransmitter & Co als effizientes Informationssystem
Eine wichtige Rolle bei der Informationsübertragung im Gehirn spielen die so genannten „Nervenbotenstoffe“. Sie werden an den Synapsen – den leicht wuchtig wirkenden Enden der Nervenzellen – ausgeschüttet und übertragen so die Information. Einer dieser Botenstoffe heißt Acetylcholin. Es ist ein sehr wirksamer Nervenbotenstoff – auch Neurotransmitter genannt. Im Normalfall wird Acetylcholin unmittelbar nach Gebrauch wieder abgebaut und danach zum Übertragen neuer „Botschaften“ wieder neu hergestellt.
Zwischen Herstellung und Abbau besteht also ein natürliches, gesundes Gleichgewicht. Kommt es – aus welchem Grunde auch immer – zu einem Ungleichgewicht, hat das erhebliche Folgen für die Denk- und Gedächtnisleistung. Es besteht jedoch eine Möglichkeit, die Menge des wichtigen Nervenbotenstoffes Acetylcholin zu erhöhen, und zwar in der regelmäßigen Zufuhr von Cholin, aus dem der Körper dann selbst Acetylcholin herstellen kann.
4. Vorsorgen statt vergessen – Bleiben Sie geistig fit
Schon ab dem 40. Lebensjahr kann die Hirnleistung allmählich nachlassen – wenn Sie nichts dagegen tun. Geistige Fitness ist keine Glückssache.
Gehirnjogging – immer und überall
Gehirnjogging ist ganz einfach und auch im Alltag leicht durchzuführen:
Zählen Sie beim Einkaufen oder im Restaurant die Kosten schon mal vorab selbst zusammen.
Versuchen Sie zunächst, Ihre täglichen Termine im Kopf durchzugehen, bevor Sie in den Terminkalender schauen.
Sie sind in einer anderen Stadt? Versuchen Sie sich die Straßennamen zu merken, um ohne Stadtplan den Rückweg zum Auto zu finden. Spielen Sie abends lieber eine Runde Gesellschaftsspiele mit Freunden, statt fernzusehen.
Rätsel lösen, Scrabble spielen, Vokabeln lernen, aber auch anspruchsvolle Handarbeiten, die geistige Konzentration erfordern, zählen zu den für Jedermann anzapfbaren Quellen, aus denen sich fast unbegrenzt schöpfen lässt.
5. Goldene Regeln fürs Gehirntraining
interne Links
externe Links
Weitere Themen für Ihre Gesundheit: